Beim Treffpunkt KulturManagement am 22. Mai 2013 um 9 Uhr geht es diesmal um QR-Codes, Augmented Reality und Apps. Zu Gast sind die Gründer von Live-QR aus Ludwigsburg.

Der Anteil der mobilen Anzeigen am Gesamtumsatz von facebook liegt bei mittlerweile rund 30 Prozent liegt. Mobiles Marketing liegt also voll im Trend. QR-Codes sind das beliebteste Angebot der Museen in den USA und UK. Mobiles Marketing im Kunst- und Kulturbereich ist offenkundig ein Trend.

Wie seinem Vorgänger, dem 1949 erfundenen Strichcode, gelang auch dem QR-Code der Durchbruch erst, als es das passende Lesegerät dazu gab. Im Fall des QR-Codes - QR steht für Quick Response - ist das das Smartphone, dessen Verbreitung dazu geführt hat, dass dieser zweidimensionale Code uns heute nicht mehr ganz unbekannt ist. In Deutschland wurde der erste QR-Code am 16. Oktober 2007 auf der Titelseite des Magazins Spex veröffentlicht, seitdem ziert er Plattencover, Plakate und viele andere Dinge. Während der QR-Code früher vor allem in den Bereichen Warenwirtschaft und Logistik eingesetzt wurde, kommt er heute sehr häufig im Marketing zur Anwendung und liefert - hoffentlich - wertvolle Zusatzinformationen, die meist auf einer Website liegen. Mit entsprechenden Apps lässt sich der QR-Code auslesen und der Browser mit den gewünschten Inhalten öffnen.

Bleibt die Frage, wie der Kunst- und Kulturbereich die QR-Codes nutzen kann? Klaus Wolfrum hat schon 2009 auf QR-Codes gesetzt, um die mobile Version seines Veranstaltungsportals Frankentipps zu bewerben und die Verbindung zwischen Veranstaltungsplakat und Website herzustellen.

Die Entwicklung ist nicht stehengeblieben und dank modernster Technologie gibt es heute sehr viele Möglichkeiten, den QR-Code zu nutzen. Warum ihn Kunst- und Kultureinrichtungen nutzen sollten und wie sie dabei am besten vorgehen, das erklären Jochen Färber, Laura Geissler und Lisa Lietz im nächsten Treffpunkt KulturManagement. Sie haben gemeinsam das Unternehmen LiveQR gegründet, das Leistungen in den Bereichen QR-Code Marketing und Mobile Tagging anbietet.

Mobiles Marketing besteht aber nicht nur aus QR-Codes, weshalb die beiden am 22. Mai auch auf Augmented Reality und Web Apps eingehen und herausarbeiten, welches Instrument für welche Zwecke am besten geeignet ist.

 
22.05.2013.txt · Zuletzt geändert: 2013/05/17 08:33 von kmnet_admin
 
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